The Hitchcock Archive

A Tribute to the Master of Suspense

The Father

Der Vater in Champagne ist ein wohlhabender Geschäftsmann, der seine verwöhnte Tochter Betty erzieht, indem er ihr scheinbar den finanziellen Boden entzieht. Hinter seiner Strenge steckt ein spielerischer, pädagogischer Plan: Er inszeniert den Ruin, um ihr den Wert von Arbeit, Loyalität und echter Zuneigung zu zeigen. Seine Mischung aus kontrollierender Autorität und liebevollem Kalkül macht ihn zur treibenden Kraft von Bettys Reifeprozess.

Gordon Harker

Gordon Harker (1885–1967) war der Inbegriff des grummeligen, wachsamen Cockneys: schweres Gesicht, vorstehende Unterlippe, ein Blick, der jederzeit Skepsis signalisiert. Vom Theater kommend, wurde er ab den 1920er-Jahren zu einer festen Grösse des britischen Kinos und trat bis 1959 in rund 60–70 Filmen auf, oft als Polizist, Kleingauner oder mürrischer Handlanger mit trockenem Humor. Gerade diese Mischung aus Rauheit und Komik machte ihn zu einem Publikumsliebling, der Krimis wie Komödien erden konnte.